Bregenzer Meisterkonzerte

Einen schönen Gedanken zu haben, ist nichts Besonderes. Der Gedanke kommt von selbst, und ist er schön und groß, so ist dies nicht des Menschen Verdienst. Aber den Gedanken gut auszuführen und etwas Großes aus ihm zu schaffen, das ist das Schwerste, das ist – Kunst.

ANTONÍN DVOŘÁK

 

Herzlich willkommen zu den Bregenzer Meisterkonzerten.
Freuen Sie sich auf die Saison 2025/2026 und lassen Sie sich in die Welt der Klassik entführen.

Wir würden uns freuen, Sie bei den Bregenzer Meisterkonzerten begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen schon vorab unvergessliche Momente!

BREGENZ TOURISMUS

Rathausstrasse 35a

+43 5574 49 59

tourismus--nospam@bregenz.at

"Die Bregenzer Meisterkonzerte sind [...] das Herzstück der Bregenzer Kultur." 

- BGM. Michael Ritsch -

Programm

1. Meisterkonzert

Orchestre des Champs-Elysées & Collegium Vocale Gent

Philippe Herreweghe, Leitung
Festspielhaus Bregenz
Donnerstag, 27. November 2025, 19.30 Uhr

Beethovens „Eroica“ und Cherubinis Requiem in c-Moll eröffnen die Saison mit zwei Werken von monumentaler Klangkraft und geistiger Tiefe. In ihrer Gegenüberstellung entfaltet sich eine perfekte Ergänzung: das heroische, revolutionäre Aufbrechen der Sinfonie und die kontemplative, ernste Klangsprache des Requiems treten in einen spannungsreichen Dialog. Gemeinsam formen sie einen intensiven Klangkörper, getragen von historisch informierter Interpretation durch Philippe Herreweghe, das Orchestre des Champs-Élysées und das Collegium Vocale Gent. Ein Abend von außergewöhnlicher Dichte, eine Meisterleistung des Zusammenspiels – tiefgreifend, überwältigend.

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2. Meisterkonzert

Estonian National Symphony Orchestra

Olari Elts, Leitung
Simone Lamsma, Violine
Festspielhaus Bregenz

Freitag, 19. Dezember 2025, 19.30 Uhr

Arvo Pärts Cantus in Memoriam Benjamin Britten eröffnet den Abend zum zweiten Meisterkonzert mit dem Estonian National Symphony Orchestra unter der Leitung von Olari Elts – eine stille Verneigung zum 90. Geburtstag des estnischen Komponisten. Seine klanglich reduzierte, spirituell verdichtete Tonsprache hat weltweit eine einzigartige Resonanz entfaltet. Gefolgt von Jean Sibelius’ Violinkonzert, interpretiert von der international gefeierten Geigerin Simone Lamsma. Pärts kontemplative Klangwelt und Sibelius’ nordische Tonsprache begegnen einem Orchester, das beides nicht nur virtuos beherrscht, sondern aus innerer kultureller Verwandtschaft heraus formt – ein Ausdruck tief verwurzelter musikalischer Identität.

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3. Meisterkonzert

Wiener Symphoniker

Alexander Soddy, Leitung
Augustin Hadelich, Violine
Festspielhaus Bregenz

Freitag, 23. Jänner 2026, 19.30 Uhr

Mit dem Vorspiel und „Isoldes Liebestod“ aus Richard Wagners Tristan und Isolde beginnt das dritte Meisterkonzert – ein musikalisches Sinnbild für Auflösung, Sehnsucht und transzendente Liebe. Der programmatische Bogen dieses Abends ist weit gespannt, aber in sich geschlossen – getragen von jener emotionalen Dichte, wie sie für die Meisterkonzerte charakteristisch ist. Seit Beginn der Reihe sind die Wiener Symphoniker ein fester Bestandteil der Bregenzer Meisterkonzerte. Auch 2026 kehren sie auf die Bühne des Festspielhauses zurück – unter der Leitung von Alexander Soddy, der mit klarer musikalischer Handschrift und präziser Klanggestaltung zu den gefragten Dirigenten seiner Generation zählt. Im Mittelpunkt steht Sergej Prokofjews 2. Violinkonzert in g-Moll, dessen tänzerische Eleganz und klangliche Schärfe ein reizvolles Gegengewicht zur Wärme des Orchesterklangs bildet. Solist des Abends ist der international gefeierte Violinist Augustin Hadelich, der dieses Werk mit technischer Brillanz und interpretatorischer Tiefe zum Leuchten bringt.

Den Abschluss bildet Edward Elgars Enigma-Variationen, ein Schlüsselwerk der britischen Spätromantik – ein Zyklus charaktervoller musikalischer Porträts, der Intimes und Monumentales auf einzigartige Weise verbindet.

Ein Abend, der durch Wagners leidenschaftliche Klangwelt, Prokofjews rhythmische Klarheit und Elgars orchestrale Feinzeichnung große Spannweite entfaltet – und einmal mehr bezeugt, warum die Wiener Symphoniker zu den führenden Klangkörpern Europas zählen.

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4. Meisterkonzert

Opéra Orchestre National Montpellier

Roderick Cox, Leitung
Maximilian Hornung, Violoncello
Festspielhaus Bregenz

Freitag, 20. Februar 2026, 19.30 Uhr

Short Ride in a Fast Machine – John Adams rasante Fanfare für Orchester eröffnet das vierte Meisterkonzert mit pulsierender Energie und rhythmischer Präzision. Der Titel ist Programm: ein kurzer, intensiver Klangrausch, der die programmatische Klammer des Abends vorgibt – Bewegung, Dynamik, klangliche Verdichtung. Samuel Barbers Cellokonzert, ein expressives Werk aus dem Jahr 1945, verleiht dem Abend durch Cellist Maximilian Hornung emotionale Tiefe. In seiner lyrischen Melodik und seinen dramatischen Kontrasten zählt es zu den eindrucksvollsten Solokonzerten des 20. Jahrhunderts – kraftvoll, empfindsam, fordernd. Claude Debussys La Mer entwirft in drei klanglich dichten Sätzen ein eindrucksvolles Naturpanorama – vom ersten Licht bis zum aufgewühlten Dialog zwischen Wind und Meer. Musik, die sich in Licht, Farbe und Atmosphäre auflöst – und doch formbewusst und strukturell durchdacht bleibt.

Maurice Ravels La Valse bringt diesen Abend zum Schwingen – eine dekadente, ironisch gebrochene Huldigung an den Walzer, die gleichzeitig ein Abgesang auf eine versunkene Welt ist. Unter der Leitung von Roderick Cox, dessen gestalterische Präzision und Ausdruckskraft international für Aufmerksamkeit sorgt, gestaltet das Opéra Orchestre National Montpellier diesen Abend mit jener interpretatorischen Tiefe, die aus kultureller Verbundenheit erwächst. Die Nähe des Orchesters zu den französischen Komponisten Debussy und Ravel verleiht dem Programm eine besondere Authentizität – stilistisch wie emotional.

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5. Meisterkonzert

Valentin Silvestrov-Gala mit Hélène Grimaud

Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
Radoslaw Szulc, Leitung
Hélène Grimaud, Klavier

Festspielhaus Bregenz
Mittwoch, 11. März 2026, 20.00 Uhr

Die Valentin Silvestrov Gala mit Hélène Grimaud im März stellt einen Höhepunkt der Saison dar – und zugleich eine Weltpremiere. In enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten sowie der Pianistin Hélène Grimaud, die sämtliche Klavierwerke Silvestrovs eingespielt hat, entsteht ein Abend, der in seiner künstlerischen Gestaltung wie auch in seiner emotionalen Tiefe einzigartig ist. Die Werke spiegeln Silvestrovs charakteristische Tonsprache: reduziert, poetisch, von tiefer Melancholie durchzogen. Hélène Grimaud, international gefeierte Ausnahmepianistin, bringt dem Komponisten eine tiefe persönliche Verbundenheit entgegen. Gemeinsam mit dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayrischen Rundfunks, das als eines der besten Ensembles seiner Art gilt und unter der Leitung von Radoslaw Szulc agiert, entsteht ein Abend der leisen Intensität und großen Innerlichkeit. Das Programm wurde exklusiv für Bregenz konzipiert und ist in dieser Form nur hier zu erleben – eine Gala mit künstlerischem Alleinstellungswert und hohem ideellem Gehalt. Ein musikalisches Statement, das sich durch Konzentration, Klarheit und emotionale Wahrhaftigkeit auszeichnet – ganz im Sinne Silvestrovs: als kontemplativer Raum des Hörens, Erinnerns und Verweilens.

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6. Meisterkonzert

Duo-Rezital

Lisa Batiashvili, Violine
Giorgi Gigashvili, Klavier
Festspielhaus Bregenz
Samstag, 18. April 2026, 19.30 Uhr


Den Abschluss der Saison bildet die Uraufführung mit Lisa Batiashvili und Giorgi Gigashvili – ein Abend für Violine und Klavier, der musikalische Kontraste und kulturelle Brücken gleichermaßen hörbar macht. Auf dem Programm stehen Werke von Ludwig van Beethoven, Béla Bartók, César Franck und Josef Bardanashvili – eine Verbindung von klassisch-romantischem Repertoire mit georgischer Gegenwartskunst. Batiashvili und Gigashvili treten als energiegeladenes Duo mit technischer Brillanz und interpretatorischer Tiefe auf – ihr Zusammenspiel lebt von emotionaler Spannung, intuitivem Verständnis und künstlerischer Klarheit. Mit diesem Rezital starten sie ihre internationale Tournee – und setzen in Bregenz ein markantes musikalisches Ausrufezeichen zum Saisonfinale.

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Begleitprogramm

Bregenzer Meisterkonzerte unterwegs

Exklusive Konzertreise für Abonnent:innen

Zusätzlich zu den Meisterkonzerten im Festspielhaus werden für Abonnent:innen sorgfältig ausgewählte internationale Höhepunkte der klassischen Musik angeboten. Diese Konzertreise bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Musikliebhaber:innen unvergessliche Darbietungen zu genießen. Die Reise der Saison 2025/2026 wird diesen Herbst auf der Webseite bregenzermeisterkonzerte.at präsentiert.

Klangbilder. Die Orgel im Fokus

Jeremy Joseph – Organist

Pfarrkirche St. Gallus, Bregenz

Mittwoch, 8. Mai 2026, 18.30 Uhr

Das bereits zum zweiten Mal stattfindende Format „Klangbilder. Die Orgel im Fokus“ findet am 8. Mai 2026 in der renovierten Pfarrkirche St. Gallus statt und rückt die „Königin der Instrumente“ in den Mittelpunkt eines klanglich und spirituell dichten Abend. Der junge, aufstrebenden Organisten Jeremy Joseph spielt Muffat, Bach, Mozart, Brahms und Mendelssohn-Bartholdy.

Diese Veranstaltung ist nicht im Abo-Preis inkludiert.

Webshop

Musikvermittlungsprogramm

Step into the Mood of Art

Das Programm der Bregenzer Meisterkonzerte bietet aufgrund seiner breiten Ausrichtung ein spannendes Themenfeld, um Schüler:innen klassische Musikgeschichte sowie zeitgenössische Kompositionen abwechslungsreich zu vermitteln.

Informationen und Anmeldung für Schulklassen ab der 7. Schulstufe unter kultur--nospam@bregenz.at oder telefonisch unter +43 5574 410 1523.

TICKETING

Tickets sind unter der Telefonnummer +43 5574 4080 und per E-Mail unter tourismus--nospam@bregenz.at erhältlich sowie im Webshop.

SERVICELEISTUNGEN

In der Abonnement- und Einzelkarte sind auch in dieser Saison die zusätzlichen Leistungen wie Garderobengebühr, Abendprogrammhefte, Konzerteinführungen sowie Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln inkludiert.

 

Weitere Informationen und Downloads sowie Fotos unter: 
www.bregenzermeisterkonzerte.at und www.bregenz.gv.at/presse