Inmitten einer bezaubernden Landschaft im westlichsten österreichischen Bundesland Vorarlberg, präsentieren die Bregenzer Festspiele mit dem Spiel auf dem See jeden Sommer hochkarätige Opern unter freiem Himmel. Daneben lockt das Festival mit kulturellen Highlights im Festspielhaus, auf der Werkstattbühne sowie im Theater am Kornmarkt.

Tickets für die Bregenzer Festspiele 2026 sind direkt am Informationsschalter von Bregenz Tourismus & Stadtmarketing erhältlich.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 09 bis 18 Uhr; Samstag 09 bis 12 Uhr.

Erstmals ist Giuseppe Verdis Meisterwerk La traviata auf der Seebühne zu erleben. Die Premiere findet am 22. Juli 2026 statt.

BREGENZER FESTSPIELE

Platz der Wiener Symphoniker

+43 5574 4076

ticket--nospam@bregenzerfestspiele.com

http://www.bregenzerfestspiele.com

Spiel auf
dem See 2026/27

La traviata | Giuseppe Verdi

In einem rauschenden Meer aus Champagner, Tanz und Eleganz genießt Violetta Valéry das pulsierende Leben der Pariser Gesellschaft. Doch hinter der funkelnden Fassade verbirgt sich eine Frau, deren Herz mehr sucht als Glanz und Vergnügen. Als der junge Alfredo Germont ihre Welt betritt, scheint ein anderes Leben greifbar – eines, das auf Liebe und Aufrichtigkeit gründet. Doch in einer Welt, in der Geld und der gesellschaftliche Ruf über allem stehen, bleibt für Gefühle wenig Raum.

Mit La traviata schuf Giuseppe Verdi eine Oper von schmerzlicher Schönheit – mit ergreifenden Arien, packenden Chorszenen und einem Orchesterklang, der Sehnsucht und Drama dieser tragischen Liebesgeschichte in jeder Note spürbar macht. Die musikalische Leitung übernehmen Kirill Karabits und Pietro Rizzo, die erstmals bei den Bregenzer Festspielen zu erleben sind.

Für die Inszenierung verlegt der italienische Regisseur Damiano Michieletto die Handlung in die glanzvolle Welt der Roaring Twenties. Vor dem Hintergrund schillernder Jazzklubs und dekadenter Abendgesellschaften, zwischen Lebenshunger und Zerbrechlichkeit muss Violetta eine Entscheidung treffen, die ihr Schicksal unwiderruflich besiegelt.

 

Musikalische Leitung Kirill Karabits, Pietro Rizzo
Inszenierung | Bühne Damiano Michieletto, Paolo Fantin
Kostüme Carla Teti
Licht Alessandro Carletti
Video Roland Horvath

Statisterie der Bregenzer Festspiele 
Bregenzer Festspielchor | Prager Philharmonischer Chor
Wiener Symphoniker

Melodramma in drei Akten (1853)
Libretto von Francesco Maria Piave
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln 

PREMIERE 

22. Juli 2026 - 21.15 Uhr, Seebühne

DAUER

2 Stunden (ohne Pause)

WEITERE VORSTELLUNG 

Fr 24., Sa 25., So 26., Di 28., Mi 29., Do 30., Fr 31. Juli 2026 – 21.15 Uhr
Sa 1., So 2., Di 4., Mi 5., Do 6., Fr 7., Sa 8., So 9., Di 11., Mi 12., Do 13., Fr 14., Sa 15., So 16., Di 18., Mi 19., Do 20., Fr 21., Sa 22., So 23. August 2026 – 21.00 Uhr

Öffnungszeiten während den Festspielen

Bregenz Tourismus & Stadtmarketing

Mo - Sa: 09:00 - 18:00
So: 09:00 - 13:00

Was wäre Bregenz ohne Festspiele?

Die Frage stellt sich im Grunde nicht. Denn die Geschichte der Stadt seit 1946 ist so eng mit den sommerlichen Kulturhöhepunkten verbunden, dass seither erst beides zusammen die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ermöglicht hat. Dennoch sei das Gedankenexperiment gewagt: Bregenz wäre sicher eine äußerst lebenswerte Landeshauptstadt zwischen dem wunderbaren Bodensee, der malerischen Altstadt und dem Pfänder. Die internationale Strahlkraft der Kongressstadt wäre aber um einiges geringer. Und das immense Kulturangebot, nicht nur an der neuen Kunstmeile rund um das Kunsthaus Bregenz, wäre in dieser Form wohl kaum entstanden.

Die Festspiele gehören zu Bregenz einfach dazu. Das sehen die vielen Gäste, die eigens zu den Opernaufführungen anreisen und dann noch vieles andere entdecken können, ebenso wie die Einheimischen. Viele spazieren auch außerhalb der Sommermonate über die Seebühne, um die gerade in Aufbau befindlichen, wintertauglich gemachten und vor allem dann in aller Pracht dastehenden jeweiligen Bühnenbilder zu bewundern. Bühnenbilder?  Eigentlich müsste man von optisch-architektonisch-technischen Gesamtkunstwerken sprechen. Dabei haben sie nicht nur während der Aufführung reibungslos zu funktionieren, natürlich auch im Zusammenspiel mit der brillant-aufwändigen Akustik.

Tickets für La traviata, Die Ausflüge des Herrn Brouček, die Orchesterkonzerte, alle weiteren Produktionen sowie Führungen und Einführungsvorträge sind bei Bregenz Tourismus & Stadtmarketing erhältlich.

Sommerliche Wahrzeichen: die spektakuläre Seebühne in Bregenz

Meistens sind sie auch auf die landschaftliche Umgebung und hier natürlich vor allem auf den See abgestimmt und prägen das Bild des Ufers weit über die Vorstellungen hinaus. Kein Wunder also, dass schon einige davon zu temporären zweiten Bregenzer Wahrzeichen geworden sind. Die Bühnenkonstruktionen zu Richard Wagners „Fliegendem Holländer“ mit dem hohen Turm (1989/90) oder zu Giacomo Puccinis „Tosca“ mit dem riesigen Auge (2007/08) wurden dabei neben anderen mitunter zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für das offizielle Wahrzeichen der Stadt: den frühbarocken Martinsturm in der Oberstadt, der immerhin die größte Zwiebelkuppel Mitteleuropas besitzt.

Impressionen - Der Freischütz 2024/25

SINGALOng

ca. 75 Minuten (keine Pause)

Zum 80-jährigen Jubiläum der Bregenzer Festspiele verwandelt sich die Seetribüne am 1. August 2026 in einen ganz besonderen Klangraum: Beim Singalong am See vereinen sich Singbegeisterte aus der Bodenseeregion, um gemeinsam berühmte Opernchöre zu singen.

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Die Ausflüge des Herrn Brouček

Leoš Janáček

Oper in zwei Teilen (1920, rev. 1926)
Libretto von Leoš Janáček. In tschechischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Matěj Brouček sucht Ruhe und Rückzug in seinen vier Wänden – doch stattdessen wird er erst auf den Mond geschleudert und dann ins Prag des 15. Jahrhunderts katapultiert. Zwischen grotesken Gesellschaften und skurrilen Prüfungen stellt sich die Frage: Verändern ihn diese Reisen – oder bleibt er am Ende doch der Alte?

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Passion of the Common Man

Daníel Bjarnason, Royce Vavrek

Ein weltliches Oratorium über das menschliche Leiden im 21. Jahrhundert
Uraufführung (2026). In englischer Sprache

In Passion of the Common Man entwirft das Musiktheater eine nah an der Gegenwart liegende Zukunft, in der Technologie, virtuelle Realitäten und digitale Ablenkung das menschliche Empfinden prägen. Gleichzeitig stellt es die Frage, welche Bedeutung menschliches Leiden und Empathie in einer solchen Welt noch haben können.

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YUM!

Wen Liu, Sarah Théry

Ein experimentelles XR-Musiktheater zwischen Genuss und Abgrund
Uraufführung (2026). In englischer Sprache

YUM! ist ein schillerndes und technologisch avanciertes Musiktheater-Erlebnis, das Oper, Performance Art und Extended Reality zu einem immersiven Spektakel verbindet. In einer Welt, die zugleich grotesk überzeichnet und erschreckend nah erscheint, treffen Luxus und Mangel, Schönheit und Verfall, Satire und Realität aufeinander.

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L’elisir d’amore

Gaetano Donizetti

Melodramma giocoso in zwei Akten (1832)
Libretto von Felice Romani nach dem Libretto zu Daniel-François-Esprit Aubers Oper Le Philtre von Eugène Scribe. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Nemorino, ein armer Bauer, ist heimlich in die reiche und kluge Adina verliebt, doch sie nimmt seine Gefühle nicht ernst. Um ihre Liebe zu gewinnen, kauft er von dem Dulcamara einen vermeintlichen Liebestrank und glaubt an seine magische Wirkung.

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Der eingebildete Kranke

Molière

In einer Überschreibung von Barbara Sommer und Plinio Bachmann

Argan ist felsenfest überzeugt, todkrank zu sein, und überhäuft sich mit Behandlungen, während er seine Tochter mit einem Arzt verheiraten möchte – sehr zum Missfallen von Angélique, die einen anderen liebt.

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under the influence

Natalie Baudy

Uraufführung
Eine Koproduktion der Bregenzer Festspiele und des Theater KOSMOS im Rahmen der Österreichischen Theaterallianz

Drei Frauen aus drei Generationen kommen sich im siebten Stock eines Wohnhauses allmählich näher, als plötzlich seltsame Plagen in ihren Lichthof prasseln. Abgeschnitten von der Außenwelt leeren Ems, Anja und Liselotte Flasche um Flasche und teilen Erinnerungen an Rausch, Beziehungen und Familie.

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Orchesterkonzerte

Die Wiener Symphoniker gestalten drei der vier Orchesterkonzerte bei den Bregenzer Festspielen 2026. Den festlichen Abschluss übernimmt traditionell das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Leo McFall.

Dalia Stasevska - Wiener Symphoniker

Eva Ollikainen - Wiener Symphoniker

Petr Popelka - Wiener Symphoniker

Leo McFall - Symphonieorchester Vorarlberg